Microsoft Publisher endet 2026. Das Programm begleitet seit Jahren viele Unternehmen, Vereine und Selbstständige bei der Gestaltung von Flyern, Broschüren, Einladungen und anderen Drucksachen. Doch damit ist bald Schluss: Microsoft stellt Publisher im Oktober 2026 ein. Wer noch mit Publisher arbeitet, sollte sich deshalb jetzt Gedanken darüber machen, wie bestehende Dokumente gesichert werden – und wie es danach weitergeht.
Warum endet Microsoft Publisher?
Microsoft hat angekündigt, den Support für Publisher im Oktober 2026 einzustellen. Publisher ist dann nicht mehr Bestandteil von Microsoft 365 und wird von Microsoft nicht mehr unterstützt. Für alle, die noch mit Publisher arbeiten, bedeutet das: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, vorhandene Dateien zu prüfen, wichtige Dokumente zu sichern und den Umstieg auf eine Alternative vorzubereiten.
Was solltest du mit deinen bestehenden Publisher-Dateien tun?
Wenn du noch wichtige Dokumente im Publisher-Format hast, solltest du sie rechtzeitig sichern. Öffne die Dateien, die du weiterhin benötigst, und speichere sie zusätzlich als PDF. So bleiben zumindest Inhalt und Gestaltung erhalten, auch wenn du die ursprüngliche Publisher-Datei später nicht mehr bearbeiten kannst.
Besonders bei regelmäßig verwendeten Flyern, Broschüren, Einladungen oder Vorlagen lohnt es sich außerdem zu überlegen, welche Dokumente du künftig in einem anderen Programm weiterbearbeiten möchtest.
Welche Alternativen gibt es zu Microsoft Publisher?
Welche Alternative am besten passt, hängt davon ab, wofür du Publisher bisher eingesetzt hast. Für einfache Dokumente können Programme wie Word oder PowerPoint ausreichen. Wer regelmäßig Flyer, Broschüren oder andere gestaltete Drucksachen erstellt, benötigt dagegen meist mehr Möglichkeiten für Layout, Typografie, Bilder und die Ausgabe druckfertiger PDFs.
Eine interessante Alternative ist Affinity. Das Programm verbindet professionelles Seitenlayout mit Vektorgrafik und Bildbearbeitung. Dadurch lassen sich viele Aufgaben, für die bisher Publisher und zusätzliche Programme benötigt wurden, in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung erledigen.
Warum Affinity für Publisher-Anwender interessant ist
Wer bisher mit Microsoft Publisher gearbeitet hat, findet in Affinity viele vertraute Prinzipien wieder: Seiten werden frei gestaltet, Texte und Bilder in Rahmen platziert und wiederkehrende Gestaltungselemente über Masterseiten und Textstile organisiert.
Gleichzeitig geht Affinity deutlich weiter. Neben dem Seitenlayout stehen auch Werkzeuge für Vektorgrafik und Bildbearbeitung zur Verfügung. Logos und Grafiken lassen sich bearbeiten, Fotos anpassen und anschließend direkt im Layout verwenden. Für Flyer, Broschüren, Einladungen oder andere Drucksachen entsteht so ein durchgängiger Arbeitsablauf bis zur druckfertigen PDF.
Der Umstieg bedeutet trotzdem eine gewisse Umgewöhnung. Werkzeuge befinden sich an anderen Stellen, manche Funktionen heißen anders und einige Arbeitsabläufe unterscheiden sich von Publisher. Hat man das Grundprinzip verstanden, lässt sich mit Affinity jedoch sehr strukturiert arbeiten.
Affinity lernen – statt alles selbst herauszufinden
Natürlich kannst du dir Affinity Schritt für Schritt selbst erschließen. Gerade beim Umstieg von Microsoft Publisher ist es aber oft einfacher, die wichtigsten Arbeitsweisen einmal strukturiert kennenzulernen und anschließend direkt mit eigenen Projekten weiterzuarbeiten.
In meinen Affinity-Schulungen geht es deshalb nicht darum, möglichst viele Funktionen des Programms durchzugehen. Im Mittelpunkt stehen typische Aufgaben aus der Praxis: Seiten aufbauen, Texte und Bilder gestalten, mit Formaten und Masterseiten arbeiten, Grafiken und Fotos einbinden und schließlich eine druckfertige PDF erstellen.
Ich biete Affinity-Schulungen in kleinen Gruppen im Fuchsbau in Pitzling bei Landsberg am Lech, als individuelles Einzelcoaching sowie als Inhouse-Schulung für Unternehmen an.
Fazit: Jetzt den Umstieg vorbereiten
Microsoft Publisher endet im Oktober 2026. Wenn du noch mit Publisher arbeitest, solltest du deshalb nicht bis zum letzten Moment warten. Sichere wichtige Dokumente, prüfe, welche davon du künftig weiterbearbeiten möchtest, und beschäftige dich rechtzeitig mit einer passenden Alternative.
Affinity bietet für viele typische Publisher-Aufgaben eine leistungsfähige Lösung – von Flyern und Broschüren über Einladungen bis hin zu umfangreicheren Layouts. Wer sich frühzeitig mit der neuen Arbeitsweise vertraut macht, kann den Wechsel in Ruhe vorbereiten und bestehende Projekte Schritt für Schritt übertragen.
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Du möchtest Affinity nicht allein kennenlernen? Hier findest du meine verschiedenen Schulungsmöglichkeiten.
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